
Foto: www.stern.de
Dieser Artikel handelt hauptsächlich über Street Style Blogger.
Im Grunde erzählt man dort, aus Sicht eines Bloggers, nichts Neues.
Für diejenigen die davon eher wenig oder gar keine Ahnung haben, ist dieser Artikel durchaus ein guter Einstieg und eine gute Übersicht über das was in der Welt der Mode-Blogger passiert und was dahinter steckt.
Ein paar herausgegriffene Zitate (& meine Kommentare dazu) :
"Street-Style-Blogger aus aller Welt fangen den Look der Menschen auf der Straße ein, nicht den, den Hochglanzmagazine vorgeben."
Und die Menschen von der Straße versuchen die Looks aus den Hochglanzmagazinen zu imitieren. Ein teuflischer Kreislauf.
"Alles ist erlaubt, alles möglich. Ob Tirolerhut oder Aladdinhose, ob Taubengrau oder Karomuster in Gelb-Schwarz als Sherlock-Holmes-Cape zu schwarzen Glanzleggings und alten Stiefeln: Was gefällt, wird nachgeahmt."
Solange es gut kombiniert wird ist alles erlaubt und alles möglich.
Außerdem wird eh alles irgendwann wieder aus dem Schrank geholt weil irgend jemand es als Trend auserkoren hat.
"Manche Blogger sind selbst zur Marke geworden"
Zum Beispiel?
"Je bunter und schräger ein Outfit, desto willkommener: Schließlich geht es vor allem um "Mix'n'Match", um mutiges, originelles Kombinieren von Kleidung, eher mit Fundstücken vom Flohmarkt, weniger um teure Marken."
Es geht immer um teuere Marken bzw die Kopien.
Die Sachen vom Flohmarkt bringen evtl einen individuellen touch.
Vorausgesetzt man kombiniert es geschickt.
"Die besten Outfits kosten oft nicht mehr als zehn Euro"
So ein Quatsch. Wo gibts das denn?
"Modeblogs sind kreativer, persönlicher und humorvoller als etablierte Fashion-Bibeln wie die Vogue"
Einerseits ja.
Andererseits gucken die Blogger auch nur voneinander ab.
"Bloggen ist für viele von ihnen mehr als nur belanglose Nischenplauderei, digitale Meinungsmache, sondern eher virtuelle Bewerbung, strategischer Karrierekick."
Für einige schon, ja.
"Die wenigsten können vom Bloggen allein leben. Doch Käuflichkeit sorgt unter den Lesern schnell für Kritik, für den Verlust an Glaubwürdigkeit"
Wie soll das anders gehen?
Solange die Werbung einen nicht erschlägt...ein gewisser Maß an Werbung ist völlig ok.
"Blogger sind so beliebt bei Werbern, weil sie die Wahrheit sagen und keinem Rechenschaft schuldig sind"
Solange sie dafür kein Geld o.ä. bekommen, ja.
"Natürlich gibt es auch viel Schrott unter den Blogs...Aber wer einen guten findet, setzt einen Link auf seine Seite, eine moderne Art Mundpropaganda."
Schrott ist übertrieben ausgedrückt.
Das mit der Mundpropaganda stimmt.
Allerdings kriegt man selten Aufmerksamkeit ohne selbst welche zu geben.
"Und wenn die Designer Street-Style-Blogs nicht als Werbefläche nutzen, dann zumindest als Inspiration"
Demnächst engagiert sich noch jeder Designer einen eigenen Blogger der um die Welt reist und diese Inspirationen für ihn sammelt.
"Seltsam ist nur: Obwohl das Diktat der Individualität die Mode-Blogs beherrscht, gleichen sich die publizierten Bilder von Berlin bis Tokio auffällig oft."
Na klar, die Blogger beeinflussen sich eben gegenseitig.

































































