3. Mai 2009

"Skandinavischer Einheitsbrei"

Foto: www.anywho.dk

Eine bessere bildliche Zusammenfassung dessen was Frau im Norden trägt kann es fast nicht geben. Auch wir sind von diesem Phänomen nicht unberührt geblieben. Angefangen in Schweden über Dänemark, weiter nach Deutschland, England und in die ganze Welt. Ein universales "Outfit", welches schon sehr lange präsent ist. 

Von links nach rechts die Outfits von Montag bis Freitag. 
Haha. Nein, nicht wirklich, könnten sie aber sein.

Keine Frage, sie sehen alle toll aus!
Und viele Frauen weltweit lassen sich natürlich inspirieren.
Aber mittlerweile geht es nicht mehr nur um Inspiration, sondern nur noch ums Kopieren.
Hier schließe ich mich nicht direkt aus. Mein Stil hat sich dadurch auch stark verändert.
Jedoch versuche ich dem verstärkt entgegen zu wirken. Es erdrückt mich schon fast und ich sehne mich einfach nach was Neuem.

Ich möchte hier keinem zu nahe treten, oder jemanden beleidigen.
Ich möchte einfach eine offene Diskussion über dieses Phänomen führen.
Also, wie seht ihr das?

35 Kommentare:

Line hat gesagt…

What does it mean? I know its about the scandinavian bloggers...Don´t know german...

http://www.lilisfashion.com/

XXX

Line hat gesagt…

WOW, that opened up a new world to me :D Thanx. I think they all look the same, pretty and cute, sure, but boring... Just my opinion..The girl at far right however stands out, she seems comfortable and relaxed in her outfit..

XXX

sarah hat gesagt…

ehrlich? 1. sind die outfits für mich ganz und gar nicht gleich, 2. finde ich da nichts typisch skandinavisches dran. würde sie eher als unaufgeregt schick bezeichnen.
und dem kopieren durch provozierende individualität (ich meine nicht dich ;)) entgegenzuwirken, finde ich meist krampfhafter und daher unschöner als sich einfach mal einzugestehen, dass es doch gar nicht schlimm ist zu kopieren, solange man dabei sich selbst treu bleibt.

resultat: ich teile deine meinung diesbezüglich nicht ;)

vio hat gesagt…

zu 1)
Nein, ich meinte auch nicht, das diese 5 Outfits gleich ist, sonder dass es Outfits sind, die sind allgemein oft wiederholen.

zu 2)
Ich finde das schon typisch skandinavisch.
Du brauchst dir dafür nur die Streetstyle Fotos anzuschauen.

Du meinst sich selbst als Person treu bleiben? Dann ja. Wobei mich stumpfes Kopieren nicht glücklich machen würde.

sarah hat gesagt…

Achso, dann habe ich das falsch verstanden. Ja, da hast du recht. Außergewöhnlich anders o.Ä sind sie nicht, was ich aber nicht schlimm finde (du auch nicht, ich weiß).

Hm, ich kann generell immer sehr schwer urteilen, was für welche Region typisch ist, aber der skandinavische Stil definiert sich für mich eher durch Plimsoles, Leggings, sackige Schnitte. Diese Outfits sind ja teils sogar recht "elegant", casual, für mich schon eher Richtung französischer Stil (Hallo Schubladendenken), wobei diese Einteilungen wie gesagt eh sehr sehr schwammig sind, gerade die modeinteressierten Leute gleichen sich ja Regionenübergreifend.

Stumpfes Kopieren nicht unbedingt, aber jegliche Inspiration, die ich mir übers Internet hole, sei es durch das Abspeichern diverser Streetstyle-Fotos oder irgendwelche Klamottenfunde verschiedener Bloggerinnen impliziert doch automatisch eine gewisse Art von kopierendem Verhalten. Ja, sich selbst treu bleiben, als Person und auch seinem Stil. Sehe ich bei Bloggerin XY ein Outfit, das mir gefällt, baue ich es gerne nach, ich versuche aber nicht eine bestimmte Person exact zu kopieren.

Und, wie gesagt, ich sehe da den Bezug zu Schweden einfach nicht. Ich z.B lese kaum noch skandinavische Blogs und dieses Verhalten kenne ich trotzdem.

Alena hat gesagt…

Ja du sprichst mir aus der Seele. In der Bloggerwelt wird heute kaum noch inspiriert, sondern mehr kopiert. Früher oder später findet man alle Outfits irgendwo wieder. Dabei ist die Mode dochd azu da, seinen eigenen stil zu entwickeln und seine Persönlichket auszudrücken, oder nicht?
Gerade als ich in Göteborg war, ist es mir aufgefallen. Fast wie eine Uniform sah es aus, wie die Mädchen dort rumliefen. Natürlich gibt es auch viele, die ihren eigenen Stil durchsetzten aber viele laufen eben im gleichen Outfit rum...
Wie gesagt, manchmal muss man sich Fragen, wo die Inspiration aufhört und die Kopie anfängt, wo bleibt man seinem eigenen Stil und geschmack treu und wo will man einfach nur 'in' sein...?

vio hat gesagt…

@ Sarah

Dann definiere ich das für mich als typisch skandinavisch, weil ich das nur von dort so kenne.
Und ich denke, dass es dort angefangen hat und sich überall verbreitet hat. Weshalb du das wohl kennst, ohne noch skandinavische Blogs zu lesen

Von dem französischen Stil habe ich kaum eine Ahnung und kann es deshalb nicht vergleichen.

Fenke hat gesagt…

ähnliche gedanken kamen mir auch schon, und vor allem bei dem blog, vom dem das foto stammt. den verfolge ich seit einiger zeit und bin bisher nicht wirklich überrascht worden.

Chrissi hat gesagt…

Die sehen alle schon sehr "skandinavisch" aus, mir gefällt der Stil sehr gut, aber es ist schon krass, was die Skandinavier mit uns machen. Leider sieht kopiert dann manchmal echt verkleidet aus, Kleidung sollte die Persönlichkeit schon unterstreichen, wenn dann son kleines schüchternes Mädel auf lässiges Rockchick macht, kommts eher peinlich, aber generell find ichs ok wenn man sich was für seinen persönlichen Style rausnimmt, sich wie gesagt "inspirierend" lässt. Und wenns kopiert ist, so ists beruhigend dass es jedenfalls guter Stil ist, der diesmal kopiert wird ;)
So, da war mein Wort zum Montag :)
LG***Chrissi

weareyouneak hat gesagt…

Ich finde es auch oft langweilig. wenn man durch stockholm läuft sehen alle schon echt ähnlich aus. aber dann, dann gibt es solche, die total nicht nur schwarz tragen und wirklich anders aussehen. in schweden habt man sich ab, wenn man nicht bei monki und co einkaufen geht, sondern eigene stile entwickelt. das sind dann oft halt nicht die blogmädchen. das ist in hh aber auch ähnlich. alle tragen die ähnlichen sachen, die die dann aber wirlich stylisch sind fallen dadurch auf, das sie nicht bei h&m oder zara einkaufen.

PS: ich find das bild auch langweilig ;) obwohl ich auch von allen auf dem bild den blog lese.

traum.taenzerin hat gesagt…

ich stimme dir auch zu.
alleine wenn man sich mal die kernstücke der outfits ansieht, merkt man, dass es gerade die "must-haves" unter den bloggern sind. acne-schuhe, bikerboots, wedges, zipperleggings, acidwashed jeans, bikerjacken, beige blazer... das bild könnte man sich diesbezüglich echt an die wand pinnen.

wenigstens ist der stil um einiges schöner, als das was man teilweise auf deutschen straßen sehen kann.
deshalb ist es wahrscheinlich gar kein wunder, dass man lieber da kopiert als hier...

ich glaube aber auch vieles hat mit einer gewissen reizüberflutung zu tun. am anfang fand ich zb nieten an klamotten auch nicht so schön, aber desto öfter man es sieht desto schöner findet man es...

Anonym hat gesagt…

die schuhe ganz links außen sind geil.
ansonsten: gähn.

lizzz hat gesagt…

Was Traumtänzerin sagt, das sehe ich ähnlich. Es gibt eben immer so ne Handvoll "Schlüsselteile", die plötzlich überall präsent sind und sich virenmäßig über die Blogs verbreiten. Der Blazer und die Schuhe sind mir da in letzter Zeit heftig ins Auge gestochen.

Ich muss mich selbst auch immer wieder mal hinterfragen, wenn ich Shoppen gehe: gefallen MIR die Sachen denn wirklich, die ich da grad kaufe, oder denk ich einfach, ich "müsste" die haben?

Diese Erkenntnis war für mich nicht unwichtig.

Anonym hat gesagt…

ich laufe lieber durch eine stadt in der menschen stilvoll gekleidet sind (egal ob gleich oder nicht), als mir überall in deutschland die Asi's zu geben !!!!!!!

Vanessa M. hat gesagt…

Ich sag einfach nochmal das Gleiche,was ich schon bei der ollen H&M-Kette gesagt habe: das ist normal, das ist ein gesellschaftliches Phänomen (oder soziologisch? Keine Ahnung, wie das heißt). Der einzige Unterschied ist, dass es früher noch kein Medium gab, wo jeder Zugang zu hatte. Kopieren ist menschlich. Ich kopier auch oftmal (man kann's manchmal auch "Inspiration" nennen, manche machen da so einen großen Hehl draus und ich weiß gar, wieso (die wenigsten sagen doch von sich selber, sie seien "trendsetter" und innovativ). Ist halt die "Popkultur" und der Zeitgeist. Im Web 2.0 Alter (Bereich Modeblog) sind's die makellosen Schwedinnen, die eigentlich keine besondere Aussage haben. Pop halt. Bei mir in der Stadt sehen auch alle gleich aus. Aber definitv schlechter, das muss ich schon sagen. ;D

Anonym hat gesagt…

Danke! Endlich bringts mal einer auf den Punkt. Ich bin selbst auch begeisterte Blogleserin, habe aber seit einigen Monaten das Gefühl, dass jegliche Individualität bei einzelnen Damen verloren geht.

Ich sehe es ja ein, dass manche Objekte oder Kleidungsstile als Inspiration genutzt und kopiert werden. Das ist sogar die größte Ehre, die einem zu Teil werden kann.

Man sollte es aber wirklich nicht übertreiben. Sicher, ein Blazer in schwarz oder neuerdings auch in "creme" ist ein zeitloser Klassiker, aber MUSS DIESER DANN GLEICH ZU JEDEM OUTFIT kombiniert werden??? Genauso ist es mit den Deichmann Schuhen und mit der besagten H&M Kette (hier richtet sich mein Dank an Vanessa, übrigends toller Blog) Es sind halt riesige Verkaufsketten, die nicht nur ein Stück, sondern gleich in Massenproduktion fertigen. So lässt es sich auch nicht vermeiden, wenn viele das Gleiche tragen, aber bitte, bitte! stellt doch nicht immer alle das gleiche in eure Blogs. Ich finde es wirklich schade, wenn ein Teil gerade im Fokus der Aufmerksamkeit liegt, sodass dieses immer und immer wieder aufgegriffen werden muss. Ich bin nichts desto trotz jeden Tag voller Hoffnung neue und spannende Dinge zu lesen und mich selber inspirieren zu lassen. Vielleicht mache ich es mir auch selber zu einfach als Nicht-Blogbesiterin und würde genauso verfahren.

Danke

sarah hat gesagt…

Warum muss man sich immer abheben, aus welchem Grund soll (darf?) ich Sachen, die "jeder" hat, nicht auch haben?

Ich verstehe das nicht.

Natürlich ist es teilweise schon auffällig, wie ähnlich sich viele (bekannte) Bloggerinnen vom Stil her sehen. Klobige Heels/Wedges oder Chucks, skinny Jeans+oversized Shirt+Blazer oder Leggins+Longtop/Kleidchen/Highwaistrock.

Aber ich finde es teilweise echt erschreckend, wie schnell man als "Mitläufer" abgestempelt wird. Bestes Beispiel ist wohl aktuell die "Bloggerkette". Mei, die Kette finden halt viele Leute schön und man muss zugeben, dass sie definitiv eine der Ausgefalleneren von H&M ist, und bei so nem Teil fpr 8€ (?) sagen wenige nein! ;)
Wenn ich dann Kommentare lese, in denen ein Outfit automatisch abgewertet wird (auch wenns sachlich und konstruktiv ist!), weil ja die "Bloggerkette" getragen wird, könnt ich mir vor die Stirn schlagen. Das ist doch Schwachsinn!

Der Punkt ist: Solange dieser Schweden-Stil als schön empfunden und damit kommentiert und "gehypet" wird, wird er bestehen bleiben und viele werden ihm fleißig nacheifern - denn wer will nicht einen bekannten Blog à la Lisaplace?

Ich frage mich nur, kann es wirklich richtig sein, dass ich in der Stadt bin, einen super Blazer sehe und ihn dann nicht nehme, weil ich denke "Ach nee dann bin ich ja nicht Individuell, das kaufen im Moment ja alle?" ;)

Zudem ist die Blogwelt doch eine ganz Andere als die wirkliche, zumindest ist das hier noch so (liegt vll auch daran, dass ich "erst" 16 bin?)... Wer sich hier etwas modebewusster kleidet (zumindest in meinem Alter ca.), trägt den "AA-Style" oder Leggins+Longtop+Lederjacke...

Liebe Grüße :)

sarah hat gesagt…

Noch was... Sorry

Mein Fazit wäre also in etwa: Man kaufe, was man schön findet, und fertig. Wer wirklich nur das tut, kann nichts falsch machen, und dann "darf" man sich auch Mal ein totales Mainstream-Trend-Teil gönnen :)

Übrigens toll, dass du das hier gestartet hast, vio :) Ich denk über diesen "Einheitsbrei" auch schon länger nach ;)

Karla hat gesagt…

bestes beipiel die lesmads aus essen/köln/berlin...kopieren ohne jegliche inspiration: www.lesmads.de

Jen hat gesagt…

Ich muss auch sagen, wenn man verschiedene Blogs liest, sehen die meisten Schreiberinnen genau so auf wie auf dem Foto. Ich habe den Eindruck, es gibt nur 2 Blogger-Stile, die alle toll finden: Entweder so, wie auf dem Foto wunderbar zusammengestellt (LesMads und Co.), oder Hauptsache schräg und alles durcheinander gemustert und gemixt (Susie Bubble, Kingdom of Style etc.) – ist alles ok, aber neu auch nicht mehr, und schon gar nicht eigen. Interessant auch, wenn man z.B. den Sartorialist verfolgt und die Kommentare zu seinen Bildern – viele Leute finden Outfits gut, weil die Person, die es trägt, Ausstrahlung hat. Es hat also eigentlich wenig mit den Kleidern zu tun… Oder es wird abgefeiert, wenn die Leute die hippesten 1000 Euro Schuhe anhaben mit Chanel Tasche und wasweissich. Da ist irgendwie Stil = Kohle haben…
Ich befürchte, in dieser unserer globalisierten Welt ist individueller Stil nicht mehr über einen Look zu transportieren.
Toller Blog übrigens, lese ich sehr gerne!

Anonym hat gesagt…

wenn du dem entgegenwirken willst, dann solltest du einfach nicht mehr AA, H&M, Zara etc tragen, sondern einen kartoffelsack.

Schubkarre hat gesagt…

oder keine blogs mehr lesen und sich von dieser eigentlich völlig unwichtigen scheisse verabschieden!

Anonym hat gesagt…

Also ich habe nach mehrfachem Ortswechsel feststellen müssen, dass das Umfeld, in dem man sich bewegt, manchmal nur von dir angeführte Beispieloutfits zulässt...

In einer Stadt, in der es so gut wie keine Secondhand-Läden gibt und in der sich wenig Leute auf offener Straße trauen auch mal "daneben" auszusehen, kann es für einen Modeinteressierten auch keine Inspiration geben.

Dann geht man zu Zara oder Mango oder H&M oder bestellt bei Topshop oder Urban Outfitters, etc.!
Diese Situation ist mir im Ruhrgebiet sehr extrem aufgefallen.

Zurück in Berlin kann ich wiederum dieses Einkaufsverhalten gar nicht teilen, da ich hier in unzähligen Secondhand-Läden Blazer in ALLEN Varianten aus ALLEN Zeitspannen für 90 Cent (!!!) kaufen kann...
Warum also teuer nachempfundene und weniger ausgefallene Stücke bei Zara oder Topshop kaufen?!

Ich sehe Outfits in der U-Bahn oder auf Konzerten, die mich beeindrucken und versuche mir vorzustellen, wie ich diese auf mich selbst adaptieren könnte...
Das allerdings nicht um jeden Preis. Wenn ich dann zufällig irgendwann das perfekte Dirndl (gesehen in der Bahn an einer Gruppe wunderschöner, schwedischer Mädchen)im Secondhand-Laden finde - umso besser!
Aber dem Trend nachlaufen und dafür 160€ auf irgendeiner Prestige-Vintage-Seite ausgeben: AUF GAR KEINEN FALL!

So bleibe ich mir treu.

Ich lese zwar auch viele Mode-Blogs, aber die Hoffnung auf tolle, ausgefallene Inspirationen habe ich dabei nicht.
Ich vergleiche vielmehr meine Schnäppchen mit den auf den Blogs dargestellten teuren "Plagiaten".

Meiner Meinung nach ist es nicht schlimm zu kopieren, aber man sollte keine "auf Nummer sicher"-langweiligen Kopien kopieren!
Man muss nur wissen, was man bei Ebay ins Suchfenster eingeben muss... ;)

Liebste Grüße,
Anne

Betty hat gesagt…

hey anke! im ruhrpott laufen prozentual gestyltere leute rum als in berlin. dort fällts nur nicht so auf! betty

Anonym hat gesagt…

Hallo Betty,

ich habe, nachdem ich aus Berlin weggezogen war, die "wichtigsten" Jahre meiner späten Jugend in Dortmund verbracht und vertrete somit nicht den "Berlin ist ja so hip" Standpunkt.

Es gibt zwar sehr modebewusste Leute (siehe Vio und Konsorten ;) ), aber ich sprach eher von gewagten Fehltritten, die als Inspirationsquelle fungieren könnten.
Die gibt es nicht.
Wie in den Kommentaren hier schon erwähnt wurde, wirkt tatsächlich die Dame ganz rechts im Bild (siehe oben) verdammt entspannt in ihrem Outfit.
Täte sie dies auch mit Trachtenlederhose oder Ähnlichem, so wäre dies eher etwas, was man in Berlin finden könnte als im Ruhrgebiet.
Das fetzt!

Gruß, Anne

Juliet hat gesagt…

Das was du in deinem Post geschrieben hast, ist mir auch schon stark aufgefallen, es gibt einen bestimmten Einheitsstyle unter den Bloggerinnen (und auch Bloggern!). Allein das festzustellen, finde ich aber auch garnicht schlimm. Ich suche auch schon nach blogs die ganz anders sind als das, was ich bisher gesehen habe. Das heißt aber nicht, dass dieser "Einheitslook" nicht schön ist.

und zu sarah (16): ja! das du die blogger mode als was ganz anderes siehst als die reale iegt daran, dass du 16 bist! ;-) als ich 16 war, ist auf der schule auch keiner so rumgelaufen, jetzt bin ich 22 und studiere in hamburg und hier laufen ganz viele mädels und jungs so rum!

liebst,
Juliet

Friederike hat gesagt…

@ Vio: Ich kann deine Meinung gut nach vollziehen. Mein Blog ist noch relativ neu und mein Stil passt insgesamt so gar nicht zu dem gehypten skandinavischen. Wenn ich dann was poste, ist dies meistens nicht so passend zu den im Moment kusierenden Lieblingslabels, -stilen etc. und ich muss aufpassen, dass ich deshalb nicht manchmal den ein oder anderen Post weg lasse.
Es ist gar nicht so einfach seinem eigenen Stil treu zu bleiben, wobei das nicht regide gemeint ist. Stil ist auch irgendwie etwas dynamisches, das sich immer ein bisschen wandelt.
Die Unterscheidung zwischen "gefallen mir die Sachen wirklich" und "das müsste ich haben" ist übrigens eine ziemlich hilfreiche, die ich vor allem immer dann anwende, wenn es zu H&M und Co. geht. Da passiert es mir nämlich oft, dass ich eher was gerade "gehyptes" als mir wirklich gefallendes kaufe.

Leila Florita hat gesagt…

Du sprichst mir aus dem Herzen.

Natuerlich sind wir alle inspiriert worden und haben unseren Stil zumindestens angepasst, aber mitwerweile kann ich die Scheisse echt nicht mehr sehen. Immer dasselbe und man kann beim blinden kaufen und kopieren auch hier zu Lande getrost mal den Geschmack der Schwedendeutschen anzweifeln.

Mir faellt auch wirklich nicht ein Schwedischer Blog (ok ich bin nicht wirklich drin) ein der wirklich gut waere. Nicht einer.

Elisabeth hat gesagt…

Mit diesem Stil ist man immer gut angezogen.
Fürs Büro, zum Kaffeetrinken, zum Abendessen, zum Shoppen u.s.w. Und
man wird mit Sicherheit nie zur "am schlechtesten gekleideten Frau" gekürt.

Aber: Es bleibt nicht ein Hauch dieser Kleider im Gedächtnis.
Da geht doch auch jegliche Individualität verloren.

"Einheitsbrei" triffts ganz gut. " Universell einsetzbare Uniform" triffts meiner Meinung nach perfekt.

carolinecellardoor hat gesagt…

ich gebe dir absolut recht !
ich war erst im märz in stockholm und fast das einzige was mir über die outfits der schwedinnen im gedächtnis blieb, war, dass sie irgendwie alle gleich aussahen.
so viele den schwedendutt, matten nagellack, diese minimalistischen plateausandalen oder -schuhe, viel schwarz, kaum hosen.

traurig, aber wahr...

aber städte haben ja oft irgendwie ihren "modecharakter" . hier finde ich paris und london auch sehr einheitlich... da sind die deutschen städte echt in ordnung. berlin auch, solange man sich nicht zu viel im mauerpark oder gegend boxi aufhält;)

kathrynsky hat gesagt…

ein richtig guter schwedischer blog ist der von clara!!!
klickt hier: clara

melda hat gesagt…

also ich finde diesen "einheitsbrei" wie viele hier auch sehr ortsabhängig und bestimmt auch berufsabhängig. ich selbst bin aus der wissenschaftsbranche und naja, hier sind modebewusste leute sehr auffällig und teilweise ists sogar unangebracht, also muss ich mich auf meetings an "normale" klamotten halten, nur jeans und hemd oder sowas. fahre ich allerdings nach berlin, sehen alle mädels gleich aus, das ist irgendwie schade, denn der look gefällt mir, aber ich will nicht unebdingt aussehen wie jedes mädchen, dass gerade den letzten blogeintrag von lesmads gelesen hat und direkt zum h&m läuft.......schwierige situation, ich glaube diese mode entwickelt sich zu einer eigenen szene und wir stecken mittendrin :)

elisa hat gesagt…

eigentlich bin ich deiner meinung. mich regt es immer sehr auf wenn komplette looks vom hippesten streetstyleblog wegkopiert werden. das sich dieses phänomen allerdings auf skandinavien beschränken soll, finde ich jedoch überhaupt nicht. ich habe selbst dänische eltern und bin daher oft im norden unterwegs, und um ehrlich zu sein habe ich insgesamt eher den eindruck, dass die skandinavier die "trends" kreieren oder zuerst tragen. ich hatte nie so den eindruck das die nordländer insbesondere stylekopierer sind, sondern im gegenteil. dort ist es eher verbreitet zu seinem style zu stehen, auch wenn's außergewöhnlich ist. und das ist jetzt nun mal trendy. aber es sind doch vor allem die nicht-skandinavier die diese looks kopieren oder sich vielleicht etwas zu sehr "inspirieren" lassen. von daher finde ich das beispiel schlecht gewählt. man sollte mit so einem schubladendenken, vor allem was regionale sachen betrifft, immer vorsichig sein, denke ich.

Natascha hat gesagt…

ehrlich gesagt, wäre ich froh, wenn die Leute hier in Berlin alle so rumlaufen würden wie die da oben.
Denn die Wahrheit, traurig aber wahr, ist: Jeans+T-Shirt+Turnschuhe ist immer noch das, was man am häufigsten sieht. Aufregende Looks sind was anderes, auch anders als im Bild oben.
Im Grunde muss jeder machen, was er will. Und genauso tragen.

Anonym hat gesagt…

fakt ist, dass sie - damit sind nicht nur die mädchen auf dem foto, sondern die frauen im westen - sich nicht komplett ähnlich schauen. was das selbe ist, ist die SILHOUETTE. schuhe vorne adrett rund, beine schmal, irgendwo am hintern beginnt das oberteil, dieses ist entweder oversized oder in babydoll. dazu eine jacke/jakett und eine tasche, die madamig und ein bisschen tussig am arm schaukelt. nicht zu vergessen die sonnenbrille, die aber nicht sein muss.

naja. das problem dabei ist, dass wir uns die dinge nicht einfach aussuchen können. der markt bietet uns eine auswahl an kleidung, aus der wir dann aussuchen sollen. also, selbst wenn ich ursprünglich entspannt versuche, sehr weit ausgestellte glockenhosen zu erwerben, wird meine suche früher oder später krampfhaft, denn das angebot hört eben bei "bootcut" auf.
wisst ihr was ich meine?
also schulssendlich schauen die leute so aus, wie die stangen in den läden.